Aufgrund persönlicher Erfahrungen bin ich in den 90er-Jahren mit dem Polarity Therapiemodell in Berührung gekommen. Und obwohl zu jener Zeit (noch) in einen einträglichen und interessanten Job eingebunden, war ich von den Möglichkeiten dieser Methode derart fasziniert, dass ich nach Wegen suchte, um berufsbegleitend eine Ausbildung machen zu können. Tief greifende Ereignisse in meinem Lebensweg waren schliesslich der Auslöser, dass ich Anfang 2003 „ernst“ machte.
Die intensive Auseinandersetzung mit dem von den Kursleitern vermittelten Stoff und die Erfahrungen und Begegnungen mit den AssistentInnen / MitstudentInnen während dieser Zeit vertieften meine Überzeugung, meine Berufung gefunden zu haben.
Ein wichtiger Aspekt der Polarity-Methode liegt für mich darin, dass nicht wir Therapeuten heilen, sondern durch Präsenz, Achtung vor dem Menschen und wertfreiem Zuhören den vertrauensvollen Raum schaffen, in welchem sich zeigen darf, was im Moment wesentlich ist. Auf diese Weise werden die jedem Individuum innewohnenden Energien freigesetzt, wodurch Heilung geschehen kann.